Die feuchte und kalte Witterung des Winters hinterlässt auch am Haus ihre Spuren. Hölzerne Fensterrahmen brauchen ab und zu mal einen neuen Anstrich vertragen, damit sie sich wieder strahlend weiß präsentieren und gut geschützt sind.
Auch bei der Fensterrenovierung ist heute die Verwendung wasserverdünnbarer Lacke üblich. Sie sind schadstoffarm und daher auch günstig für die Raumluft. Auch in den Material- und Verarbeitungseigenschaften stehen sie lösemittelhaltigen Lacken in nichts nach.Vorsicht, Verklebungsgefahr
Doch nicht jeder Lack hält, was er verspricht, berichtete die Stiftung Warentest in Heft 7/2008. In einem Weißlack-Test hatte sie 15 wasserverdünnbare Produkte unter die Lupe genommen und auf Deckkraft, Aussehen, Kratz- und Abriebfestigkeit, Witterungs- sowie Vergilbungsbeständigkeit untersucht. In die Bewertung flossen auch die Verarbeitungs-, Umwelt- und Gesundheitseigenschaften sowie die Deklaration auf den Etiketten ein.Bessere Werte als die Note zwei erreichten sieben der getesteten Lacke, drei waren nur befriedigend und einer gerade mal ausreichend. Besonders beim Anstrich von Fenstern und Türen stießen die Tester auf Probleme. So ließen einige Produkte bei der sogenannten „Blockfestigkeit“ zu wünschen übrig. Mangelnde Blockfestigkeit führt dazu, dass die aufeinanderliegenden Farbschichten zwischen Fensterflügel und Rahmen verkleben können, wenn das Fenster 24 Stunden nach dem Anstrich geschlossen wird. Dies hat zur Folge, dass die Farbschichten abreißen, sobald das Fenster wieder geöffnet wird.
Bestnoten in dieser Disziplin erhielt der Weißlack seidenmatt von Schöner Wohnen Farbe, der auch in der Gesamtwertung auf den vorderen Plätzen landete. Seine Gesundheits- und Umwelteigenschaften und die Witterungsbeständigkeit waren den Testern je ein sehr gut wert, und preislich zählte er ebenfalls zu den Klassenbesten (weitere Informationen: www.schoener-wohnen-farbe.de).
Untergrund gründlich vorbereiten
Bevor es mit dem Anstrich der Fenster losgeht, ist darauf zu achten, dass alte, lose Lackschichten gründlich entfernt werden. Beschädigungen im Holz müssen mit Holzspachtel verschlossen werden, und vor dem Farbauftrag empfiehlt es sich, die Oberfläche sorgfältig mit Schleifpapier zu behandeln. Auf schlecht vorbereiteten Altuntergründen kann auch der beste Lack nichts ausrichten.
(djd)