Jedes Jahr tummeln sich rund 18 Millionen Deutsche in Freibädern. Die warme und feuchte Umgebung rund um den Pool bietet nicht nur Spaß, hier lauern auch Gefahren. So sollten Menschen mit einer Chlorallergie oder offenen Wunden einen Schwimmbadaufenthalt meiden.
Trotz der Bewegung kühlt der Körper im Wasser schnell aus und schon beim ersten Frösteln ist eine Pause nötig. Auch starke Temperaturschwankungen, körperliche Anstrengungen in der Sommerhitze oder ein Sonnenbrand überfordern unser Immunsystem nicht selten. Und ist die Abwehr erst einmal geschwächt, haben Erkältungsviren ein leichtes Spiel.
Nach dem Baden muss trockene Kleidung die nasse ersetzen, denn Verkühlungen sind die Voraussetzung für eine Blasenentzündung. Außerhalb des Schwimmbeckens spielen besonders zwei Infektionen eine Rolle: Fußpilz und Warzen. Die Übertragung erfolgt über nasse Fußböden und Sitzflächen sowie durch das gemeinsame Benutzen von Hand- und Badetüchern. Mit Badeschuhen, sorgfältigem Abtrocknen der Füße, besonders zwischen den Zehen, lässt sich das Risiko einer Fußpilz- oder Warzeninfektion verringern. Grundsätzlich gilt dabei, dass Handtücher nicht gemeinsam benutzt werden sollten. (djd/pt).